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Blaulicht

27-Jähriger landet nach Raub in Untersuchungshaft

Symbolfoto: Thies Engelbarts

Mönchengladbach. Nach dem Raub eines Mobiltelefons – begangen in der Nacht zum Donnerstag, 11. Februar, kurz vor Mitternacht in Gladbach am Europaplatz – ist ein 27-jähriger Mann in Untersuchungshaft gelandet.

Der Mann hatte gegen 23.45 Uhr versucht, eine 27-jährige Frau, die an einem Bussteig stand und telefonierte, in ein Gespräch zu verwickeln. Als die Frau sich abdrehte, trat der Mann von hinten an sie heran und riss ihr das Handy aus der Hand. Der Räuber flüchtete zu Fuß, die Frau schrie laut um Hilfe. Beamte der Bundespolizei, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, stellten den Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung im Bereich Steinmetzstraße / Humboldtstraße. Sie fanden auch das geraubte Handy, das der Mann auf der Flucht weggeworfen hatte.

Der 27-jährige Beschuldigte, nach eigenen Aussagen Konsument von Betäubungsmitteln, räumte die Tat ein. Er habe das Handy entwenden wollen, um es später zu verkaufen und so Geld für Rauschgift zu erhalten. Nach der vorläufigen Festnahme erfolgte die Entnahme einer Blutprobe. Am Donnerstag wurde der 27-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat und als Intensivtäter in der Beschaffungskriminalität bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr.

PM/POL-MG(ds)

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