Social Media

Suchen...

Deutschland & Welt

Bund und Länder verschärfen und verlängern Corona-Maßnahmen

Berlin. Bund und Länder haben vereinbart, die gelten Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 14. Februar zu verlängern. Sorge bereiten Erkenntnisse über Mutationen des SARS-CoV-2-Virus. Daher soll ein beschleunigter Rückgang der Infektionszahlen erreicht werden.

Mehr Homeoffice ermöglichen

Zusätzlich wurde vereinbart, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften künftig eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken besteht (sogannannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2).

Um auch im beruflichen Kontext die erforderliche Kontaktreduzierung zu erreichen, wird die Bundesregierung eine befristete Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen.

Schulen bleiben geschlossen

Schulen bleiben bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen bzw. die Präsenzpflicht ausgesetzt. Weiterhin wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten, für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Hintergrund dieser „unglaublichen Einschränkungen“ für betroffene Kinder und Eltern, so Kanzlerin Merkel, seien „ernst zu nehmende Hinweise“, dass das mutierte Virus sich auch stärker unter Kinder und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall sei.

Verschärfung der Pandemie verhindern

Bund und Länder äußern ihre Sorge über Hinweise, dass die in Großbritannien aufgetretene Virusmutation B1.1.7 deutlich infektiöser ist. Die Mutation sei auch in Deutschland nachgewiesen worden, eine Verbreitung könnte eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten. Daher sei zwingend ein vorsorgendes Handeln erforderlich. Ziel ist es, den bereits zu beobachtenden Rückgang des Infektionsgeschehens zu beschleunigen. Bund und Länder appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger: Auf die nächsten Wochen in der Pandemie kommt es entscheidend an.

„Es ist hart, was wir jetzt den Menschen noch einmal zumuten müssen, aber das Vorsorgeprinzip hat für uns Vorrang, und dem müssen wir jetzt auch Rechnung tragen, und dem haben wir heute auch Rechnung getragen“, erklärte Kanzlerin Merkel zu den Beschlüssen.

PM/Bundesregierung

Anzeige. Scrolle, um weiterzulesen.

Auch interessant

Lokales

Oldenburg. Themen rund um Schwangerschaft, Verhütung und das Elterndasein bringen oft viele Fragen mit sich – wer dazu Informationsbedarf hat, ist am Montag, 12....

Lokales

Oldenburg. Die Mobilitätswende ist in aller Munde und Städte suchen nach Konzepten, um diese umzusetzen. Zentraler Baustein soll vielerorts der Ausbau der Fahrradinfrastruktur sein....

Lokales

Osnabrück. Alle fünf Jahre wählen die knapp 65.000 Mitgliedsunternehmen der IHK in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ihre Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung: die IHK-Vollversammlung....

Deutschland & Welt

Osnabrück/Münster. Mit einem Passagierwachstum von 130 Prozent im Jahr 2022 konnte sich der Flughafen Münster/Osnabrück wesentlich schneller erholen als ursprünglich prognostiziert. So wurden im...

Lokales

Oldenburg. Jugendliche bei der persönlichen Entwicklung und beruflichen Orientierung unterstützen – das ist die Aufgabe von Jobpatinnen und Jobpaten. Für den nun anstehenden 16....

Lokales

Osnabrück. Am 09. und 10. Juni 2023 wird der gesamte Innen- und Außenbereich der Halle Gartlage wieder zur praxisorientierten Berufsorientierung der Superlative. Eine größere...

Lokales

Oldenburg. Seit neuestem hat das Medienunternehmen Antenne Niedersachsen mit „Moin Oldenburg!“ einen Podcast in seinem Portfolio, der voll und ganz den Menschen in Oldenburg...

Lokales

Osnabrück. Autofahrer aufgepasst: Es wird wieder geblitzt. Der Landkreis Osnabrück hat die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen für die kommende Woche angekündigt. Montag, 06.06. – Bohmte...

Anzeige